Die kleine und recht unbekannte Schwesterinsel von Sansibar liegt etwa 50 km nordöstlich der Nordspitze Sansibars. Weitaus grüner und hügeliger als Sansibar hat sie sich ihre ruhige und beschauliche Atmosphäre bis heute bewahrt.

Die Bewohner sind gelassene und freundliche Menschen, die hauptsächlich der Landwirtschaft, dem Anbau von Früchten und Gewürzen sowie der Fischerei nachgehen. Pemba ist knapp 70 km lang bei einer durchschnittlichen Breite von 23 km und bedeckt eine Gesamtfläche von etwa 1.500 km². Das Landschaftsbild prägen kleinteilige Farmen, viel Buschland, zerklüftete Hügel, kleine Schluchten, Wälder und die fast überall vorkommende Steilküste sowie ausgedehnte Mangrovengürtel. Lange Sandstrände, wie auf Sansibar und an der Festlandküste findet man auf Pemba nicht, dafür aber unzählige kleine Buchten, die zum Baden und Schnorcheln einladen.
Das Fehlen fehlenden der ausgedehnten Strände ist auch der Grund warum es auf Pemba Island weitaus weniger Hotels als z.B. auf Sansibar gibt. Die dadurch geringeren Besucherzahlen sind mitunter sehr angenehm und verleihen der Insel durchaus Exklusivität.
Wohl am bekanntesten ist die Insel unter Tauchern, da Sie mit die besten Tauchreviere an der gesamten Ostafrikanischen Küste bietet. Artenreiche Korallengärten, wie das Misali – Schutzgebiet und steil aufragende, von Haien umschwommene, Unterwasserberge lassen die Herzen von ambitionierten Hobby- und Profitauchern höher schlagen.
Die größten Ortschaften der Insel, Chake Chake und Wete Wete sind eher kleine verträumte Städte in denen das Leben einen geruhsamen Gang geht. Einige Herrenhäuser aus der Sultanatszeit, Ruinen von Moscheen, die kleinen Märkte und Basare, sind die einzigen Sehenswürdigkeiten der Städte.
Zu empfehlen ist ein Besuch des Ngezi Forest, dem letzten verbliebenen Stück Insel-Urwald, in dem die bekannten Pemba – Flughunde heimisch sind, und ein Besuch des Leuchtturms von Ras Kigomasha, an der Nordspitze Pembas.
Der Besuch dieser Insel ist eine Reise in das ursprüngliche, ruhige und beschauliche Inselleben vor der Küste Tansanias, ganz im Kontrast zum quirligen Sansibar.

Ideal als Bade- und Tauchverlängerung zu einer Safari-Rundreise durch den Norden oder den Süden Tanzanias bzw. als eigenständige Bade- oder Tauchreise. Mindestens 3 Nächte in einem der Hotels sind vor Ort zu empfehlen Erreichbar mit dem Safari-Flugzeug von Sansibar / Tanga (Flugzeit ca. 30 / 40 Min.), mit der Fähre ab Sansibar / Dar es Salaam bis Mkoani (Fahrtzeit ca. 2 – 3 Stunden) Empfohlene Reisezeit: ganzjährig